Die Deutsche Kalkutta Gruppe (DKG) löst sich als Verein zum 31. Dezember 2015 auf.

Das entspricht dem gemäß Vereinssatzung getroffenen Beschluss der Mitgliederversammlung vom 15. November 2014. Dieser Beschluss fiel naturgemäß schwer und wurde lange vorher diskutiert. Die Mehrheit der stimmberechtigten und anwesenden Mitglieder hält eine weitere Arbeit der DKG weder finanziell noch personell für realisierbar.

Die Partnerorganisationen in Indien wurden rechtzeitig informiert und erhalten in diesem Jahr noch einmal Geld von der DKG.

Am Samstag, 14. November 2015, wird im Gemeindehaus der Dortmunder St.-Martin-Gemeinde zum letzten Mal eine Mitgliederversammlung stattfinden. Sie ist der Erinnerung an 40 Jahre Arbeit der DKG gewidmet. Alle Mitglieder erhalten rechtzeitig eine Einladung.

Martin Stadtler,
stellvertretender Vorsitzender

Unsere Ziele

Ziele und Aufgaben des Vereins sind Förderung und Durchführung entwicklungsbezogener Sozialarbeit sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Indien und Deutschland.

Diese Ziele werden vornehmlich verfolgt durch finanzielle Unterstützung von Entwicklungsprojekten in Kalkutta und Westbengalen, wechselseitige Besuchsprogramme, entwicklungsbezogene Bildungsarbeit an der Basis und Beteiligung an der entwicklungspolitischen Diskussion.

Unsere Arbeitsweise

Die Deutsche Kalkutta Gruppe ist überparteilich, überkonfessionell und institutionell nicht gebunden. In ihr können Interessierte jederzeit mitarbeiten.

Durch ihre aktiven Mitglieder hat die Deutsche Kalkutta Gruppe eine Nähe zur evangelischen Kirche. Jedoch gehören auch Christen anderer Konfessionen sowie Frauen und Männer die religiös nicht gebunden sind dazu. In zunehmendem Maße nehmen InderInnen, die ständig in Deutschland leben, die Gruppe als einen Ort der Begegnung wahr.

Die Deutsche Kalkutta Gruppe hat keine haupt- oder nebenamtlichen Mitarbeiter, sondern lebt von der Einsatzbereitschaft ihrer aktiven Mitglieder.

Erst 1993 haben wir die Organisationsform eines Vereins gewählt.